Naturbodenenthusiast

Rebell aus Überzeugung

Naturbodenenthusiast

Rebell aus Überzeugung

Kind der Lüneburger Heide

In der Lüneburger Heide geboren, bin ich von Kindesbeinen an viel in der Natur gewesen. Der Rhythmus der Natur liegt mir im Blut. Als Junger Mann bin ich mit saurem Regen, Waldsterben, Tschernobyl und genügend anderen Umweltkatastrophen groß geworden, und mir war klar, dass mein Handeln und Wirken die Welt auf keinen Fall belasten sollte. Auch wenn ich noch keine Idee hatte, was ich beruflich machen wollte, stand für mich fest, dass meine Tätigkeit positiv lebensbejahend und umweltschützend werden musste.

Nach meiner Ausbildung zum Tischler ging ich drei Jahre als reisender Geselle auf die Walz. Die letzte Arbeitsstelle führte mich zu einem Parkettleger. Hier lernte ich natürlich die konventionellen Methoden kennen. Mein unbeugsamer Wille zur Selbstbestimmtheit und nachhaltiger Art mein Arbeitsleben zu gestalten, brachte mich 1993 sofort in die Selbstständigkeit.

Ich gründete Naturnah und starte mit dem Angebot der klebstofffreien Parkettverlegung. Anfänglich als klassischer Schwarzarbeiter im Parketthandwerk – ohne großen Befähigungsnachweis (Meistertitel), ab 2000 dann legal😃.

Da es damals noch kein Dielenangebot gab, wie wir es heute gewohnt sind, entschloss ich mich meine ersten Dielen in einer Miettischlerei selbst herzustellen. Im täglichen Arbeitsalltag entwickelte ich die Klammerverlegung mit all Ihren speziellen Lösungen, wie ich sie heute anbiete.

In der Zeit bis 2023 baute ich ein großes Parkettgeschäft in Wuppertal aus und betrieb Handwerk und Handel mit 10 Mitarbeitern. Im Verlauf der Jahre bildete ich 20 Lehrlinge aus.

Back too the roots

Schließlich trieb es mich 2023 wieder zurück zum heutigen Standort zwischen der Lüneburger Heide und dem Wendland.

Meine Philosophie ist die Natur zu Hause mit Fußböden aus purem Holz, ohne Zusatzstoffe,
mit einer Oberfläche aus natürlichen Materialien.

Der Wunsch nach Innovation treibt mich an

Was es nicht gibt muss erdacht und erfunden werden. Eine wichtige Eigenschaft, die jeder aktive Tischler täglich pflegt.

Um die Dielen auch auf Fußbodenheizung verlegen zu können, wurde eine Unterlage benötigt, die geringsten Durchlasswiederstand hat. Die allgemeinen Hersteller in diesem Bereich bieten nur Kunststoffunterlagen an. Nach der Erprobungsphase konnte ich mich für eine dünne Wellpappe entscheiden. Als Feuchtschutz setze ich – wenn nötig – zusätzlich eine Folie ein.

Für das Quellen der Holzfläche lasse ich heute eine überbreite Leiste herstellen, die 24 mm Verlegeabstand abdeckt. Für noch größere Quellräume habe ich eine Kombination von unterseitiger Quellraumdiele und einer Leiste zusammengestellt.

Damit alle Dielen von jedem Hersteller geklammert werden können, erstelle ich in meiner Werkstatt bei Bedarf eine Ergänzungsnut auf der Dielenrückseite für die Klammeraufnahme.

Es gibt einige individuelle Anforderungen die es erforderlich machen, die schwimmende Verlegung partiell zu fixieren. Um maximal breite Räume verlegen zu können, ist es nötig das Quellen des Holzes von einem festgelegten Punkt aus zu bestimmen. Ähnlich verhält es sich mit der Umsetzung von ganzen Dielenbreiten an Treppen und Kaminflächen. Dafür wird verschraubt oder auf Fußbodenheizung partiell verklebt (eine Dielenreihe).

Egal welche Besonderheiten Ihre Räume aufweisen. Egal welche Ideen Sie haben. Ich mache mir Gedanken, wie diese umgesetzt werden können.

Daraus ist Naturnah geworden, vermutlich weltweit das einzige Unternehmen, das Massivholzdielen grundsätzlich nicht verklebt sondern schwimmend verlegt oder verschraubt.

Kompetenz vom Fachmann

Bereits vor über 25 Jahren habe ich mich von dem Konzept des Verklebens verabschiedet. Da ich mich auf das Verklammern von Massivholzdielen spezialisiert habe, ist es verständlich, dass ich in diesem Bereich über ein deutlich umfassenderes Wissen verfüge als Parketthändler und -verleger, die die schwimmende Verlegung mit Klammern – wenn überhaupt – als Nischenprodukt anbieten.

Sprechen Sie mich an

Bild: Felix Mittermeier

Ja, ich bin nicht Mainstream.

Ich bin mutmaßlich weltweit der einzige Bodenbetrieb der ohne Kleber arbeitet. Was einem Maler ohne Farbe oder einem Maurer ohne Speis gleichkommt. Es ist mein Ziel/Wunsch, mit meinem Angebot einen Paradigmenwechsel einzuleiten.

Jeder darf sich fragen was an dem Angebot, Parkett zu verkleben vorteilhaft sein soll.

Der Parkettleger teilt mit:

  • bis zu 1,5 kg/m² Kleber ist unbedenklich
  • harter und starrer Auftritt ist vorteilhaft
  • nach der Nutzung muss der Boden entsorgt und der Estrich abgeschliffen werden

Er pflegt diese Beratungsinhalte um eine vermeintlich reklamationsarme Leistung zu erbringen. Das bedeutet: kein hohler Auftrittsklang, keine Fugen. Das Parketthandwerk ist dabei lediglich der Erfüllungsgehilfe der chemischen Industrie.

Kleber drunter und Lack drauf – schnell gemacht und fertig.

Bild: Felix Mittermeier

Auch das Tischlerhandwerk pflegt die Materialeigenschaften des Holzes immer erst zu beseitigen. Das arbeitende Stück Holz, ist nur noch Freund, in der Vergangenheit gewesen. Wer am Markt überleben möchte, muss heute den vermeintlichen Markterfordernissen gerecht werden. Individualität, Erhalt der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit sind Werbeinhalte und Etiketten, die selten konkret umgesetzt werden.

Ist das wahr?

Ich bin und bleibe anderer Meinung! Immer mehr Menschen haben den Wunsch nach Nachhaltigkeit, sparsamem Umgang mit den Ressourcen und einem gesunden Lebensraum. Daher ist mein Standpunkt:

Wer sich für einen Holzboden entscheidet, sollte eine Massivholzdiele verwenden, denn diese muss nicht teurer sein als Mehrschichtparkett.

Wer in seinem Heim eine Massivholzdiele verlegt, der sollte sie auch verschrauben oder mit Klammern verlegen. Denn neben der optischen Natürlichkeit aufgrund der Fugenbildung bietet ein solcher Boden durch den elastischen Auftritt auch ergonomische Vorteile.  Er ist rückbaubar, was nicht nur Reparaturen, sondern auch einen Umzug mit ihm ermöglicht. Und schließlich ersparen diese Verlegearten Tonnen von umweltbelastendem Klebstoff – in der Produktion, im täglichen Raumklima und in der Entsorgung.

Rebell aus Überzeugung

Wenn ich gefragt werde, warum ich mich gegen alle Mainstream-Aussagen stelle und ein unermüdlicher Verfechter des schwimmenden Verlegens oder zumindest Verschraubens von Massivholzdielen bin, so lautet meine Antwort:

Mir ist wichtig, dass die Böden rückbaubar/demontierbar und langlebig sind. Sie sollen unseren menschlichen Bedürfnissen entsprechen, und die Umwelt soll geschont werden. Deshalb vertreibe ich auch kein Holz aus Raubbau.

Das Holz soll für den menschlichen Körper unbedenklich sein, daher verwende ich keinen Kleber, und meine Oberflächenbehandlung erfolgt nur mit hochwertigen Produkten ohne Lack.

Ich sehe mich als innovativen baubiologischen Wohnraumgestalter, und freue mich Ihr Interesse geweckt zu haben.

Bild: Murphy Chen

Qualität ist mir wichtig

Was ist denn Qualität?

Dielen

Design unterwirft sich dem Material. Wer dazu nicht bereit ist, hat es immer mit Produktverformung und dadurch mit Fremdstoffeinbringung zu tun.

Für mich ist Qualität mit Authentizität verbunden. Ich schätze Unverfälschtheit. Der Gedanke an die Echtheit der Dinge die mich umgeben, gibt mir Vertrauen und Sicherheit. Bei einer Diele weiß ich was es ist. Bei einem Stück Laminat weiß ich das zum Beispiel nicht.

Eine Fuge, leichtes Knistern des Holzes, leichte Verformung der Diele, sind für mich dementsprechend Materialeigenschaften, die ich erhalten möchte.

Oberflächen

Ein Kunststoffüberzug (Lack) trennt mich vom ursprünglichen Holz. Ich fühle Kunststoff, nicht Holz. Ölen, Wachsen oder Laugen erhalten den Kontakt zum Material Holz.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vorteile von Öl und Co gegenüber Lackierungen.

Meine Erfahrungen lassen mich mit dem dänischen Anbieter FAXE zusammenarbeiten. FAXE hat das umfassendste Angebot von Färbe- und Pflegeprodukten aller Hersteller in einer sehr hohen Qualität –in Bezug auf die Verarbeitung, Haltbarkeit und Zusammensetzung.

Leisten

Eine MDF-Leiste ist elastisch und damit fugenarm an die Wand zu montieren. Die Oberfläche ist aber nur eine Folie.

Die massive Leiste lässt sich nicht immer ohne Fuge an die Wand bringen. Der Wechsel von wanddicht und leichter Fuge wirkt echt und natürlich. Wer möchte, kann diese Fuge „abspritzen“. Damit wird das Bild einheitlicher, und die natürliche Optik geht verloren.

Bei Naturnah gibt es natürlich nur massive Leisten.

Haltbarkeit

Massivholzdiele Naturnah Fußböden halten 60 -120 Jahre. Das ist Langlebigkeit.

Bewegte Zeiten verlangen Flexibiltät

Nachdem ich mein Ladengeschäft 30 Jahre lang in Wuppertal geführt und einige Höhen und Tiefen dort erlebt hatte, entschloss ich mich 2023 in die Lüneburger Heide zurückzukehren. Von hier aus vertreibe ich Massivholzdielen zur schwimmenden Verlegung mit Klammern und zum Verschrauben schwerpunktmäßig über das Internet. Grundsätzlich biete ich zu jedem Dielenkauf eine umfassende und ausführliche Beratung via Telefon an.

Auch wenn das Interesse an klebstofffreier Verlegung immer weiter steigt und ich zunehmend europaweit meine Dielen versende, wünschen noch immer viele Kunden eine persönliche Beratung vor Ort und kommen mich in Rosche besuchen.